Hausärztliche Gemeinschaftspraxis
Dr. med. Henning Isbruch
Dr. med. Christiane Isbruch
Bernd Velten

Hausärztliche Gemeinschaftspraxis
Dr. med. Henning Isbruch
Dr. med. Christiane Isbruch
Bernd Velten

Münsterstr. 45 (Ecke Kielstr.)
im Haus der Münster-Apotheke
44145 Dortmund

Telefon: (0231) 81 38 01
Telefax: (0231) 83 89 40
Rezepte: (0231) 86 44 64 08

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Die nächste U-Bahn-Station ist die Münsterstr. / Dietrich-Keuning-Haus (U41), sowie die Station am Brügmannplatz (U42, U46).

Wenn Sie mit dem Auto kommen, finden Sie Parkplätze in der Priorstr. / Ecke Zimmerstr. (2 Stunden kostenfrei) oder in der Tiefgarage des Dietrich-Keuning-Hauses (Leopoldstr.).

Die Praxis befindet sich im 2. Stock.
Ein Aufzug ist vorhanden.

Unsere Sprechzeiten

Montag
von  08:00  bis  12:00  Uhr
von  14:30  bis  17:00  Uhr
Dienstag
von  08:00  bis  12:00  Uhr
von  14:30  bis  18:00  Uhr
Mittwoch
von  08:00  bis  12:00  Uhr
Donnerstag
von  08:00  bis  12:00  Uhr
von  14:30  bis  17:00  Uhr
Freitag
von  08:00  bis  14:00  Uhr



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Gesundheitsnachrichten


Süß war gestern: AOK startet Kampagne zur Zuckerreduktion

Süß war gestern: AOK startet Kampagne zur Zuckerreduktion

Der Zuckergehalt eines handelsüblichen 250g Fruchtjoghurt beträgt ca. 11 Zuckerwürfel. 92% der Eltern unterschätzten den Zuckergehalt deutlich. Durchschnittlich wurde der Zuckergehalt um 7 Zuckerwürfel unterschätzt.

Berlin (ots) - 92 Prozent der Eltern unterschätzen den Zuckergehalt in einem handelsüblichen 250-Gramm-Fruchtjoghurt. Durchschnittlich gehen sie von nur vier statt der tatsächlichen elf Zuckerwürfel in einem solchen Joghurtbecher aus. Diese Fehleinschätzung macht sich im Gesundheitszustand der Kinder bemerkbar: Je stärker die Eltern den Zuckergehalt unterschätzen, umso höher ist der Body-Maß-Index der Kinder. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Zusammenarbeit mit der Universität Mannheim, die heute auf dem 1. Deutschen Zuckerreduktionsgipfel in Berlin vorgestellt wurde. Dort diskutieren auf Initiative des AOK-Bundesverbandes Vertreter aus Politik, Industrie, Wissenschaft und Gesundheitsbranche über Wege, den Anteil von Zucker, aber auch von Salz und Fett in Lebensmitteln zu verringern.

Angesichts der starken Zunahme von Übergewicht in Deutschland - 18 Prozent der Elf- bis 17-Jährigen sind übergewichtig oder gar adipös - fordert der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands, Martin Litsch, von Politik und Lebensmittelindustrie deutlich mehr Anstrengungen zur wirksamen Zuckerreduktion: "Wir brauchen einfach mehr Transparenz über versteckten Zucker. Um angemessene Ernährungsentscheidungen treffen zu können, müssen Eltern abschätzen können, wie viel Zucker in Essen und Getränken enthalten ist. Aber die Lebensmittelindustrie sträubt sich seit Jahren gegen eine laienverständliche Lebensmittelkennzeichnung." Unterdessen verarbeite sie weiter unnötig viel Zucker in den Produkten und werbe flächendeckend mit gezieltem Kindermarketing.

Unter dem Motto "süß war gestern" startet die AOK deshalb eine nationale Kampagne zur Zuckerreduktion: "Wir liegen im europäischen Zuckerranking weit vorne, und das kann zu einem Riesenproblem werden, wenn wir jetzt nicht gegensteuern." Mit dieser Meinung stehe die Gesundheitskasse nicht alleine da, betonte Litsch, deswegen werde sie mit anderen Partnern eine Allianz zur Zuckerreduktion ins Leben rufen, um nach dem Vorbild Großbritanniens endlich zu verbindlichen Abmachungen und wirksamen Maßnahmen zu kommen.

Auch Dr. Dietrich Garlichs, Geschäftsführer der Deutschen Diabetes Gesellschaft, die sich auch für das Aktionsbündnis engagieren will, sieht den Zuckerkonsum hierzulande kritisch: "Die Strategie der Politik, an den Einzelnen zu appellieren, sich gesund zu ernähren und Übergewicht zu vermeiden, ist wirkungslos geblieben. Zu massiv hat sich unsere Umwelt verändert: Fastfood und Snacks gibt es rund um die Uhr an jeder Ecke. Die Industrie gibt für Süßwaren hundertmal mehr Werbegeld aus als für Obst und Gemüse. Für Information und Aufklärung steht nicht einmal ein Prozent allein der Süßwarenwerbung zur Verfügung. Doch während wir im Straßenverkehr Gurt- und Helmpflicht problemlos akzeptieren, fallen uns Regeln zur Gefahrenabwehr bei Volkskrankheiten wie Adipositas und Diabetes immer noch schwer."

Neben den Lebensmittelherstellern sieht AOK-Vorstand Litsch vor allem die Politik in der Pflicht. Den kürzlich vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft vorgelegten Entwurf einer "Nationalen Strategie für die Reduktion von Zucker, Fetten und Salz in Fertigprodukten" bewertet er skeptisch: "Es ist zwar erfreulich, dass unser Ernährungsminister mit einer nationalen Strategie nun endlich ungesunden Lebensmitteln den Kampf ansagen will. Aber kurz vor Ende der Legislatur kommt diese Ansage reichlich spät und bleibt in wesentlichen Teilen unverbindlich." Auf freiwillige Selbstverpflichtungen der Lebensmittelindustrie könne man sich jedenfalls nicht verlassen. "Das haben wir erst kürzlich auf EU-Ebene feststellen müssen. Hier blieb das Bekenntnis der Lebensmittelkonzerne, freiwillig auf Kindermarketingmaßnahmen zu verzichten, völlig wirkungslos. Von daher wäre es fahrlässig, diese Erfahrungen in der nationalen Strategie zu ignorieren und wieder nur auf Vertrauen zu setzen."

Hintergrund zur Studie: Wie gut können Eltern den Zuckergehalt von Lebensmitteln einschätzen? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen einer Unterschätzung von Zucker und dem Übergewichtsrisiko der Kinder? Um diesen Fragen nachzugehen, haben Mattea Dallacker (M.Sc.), Prof. Dr. Ralph Hertwig, Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Prof. Dr. Jutta Mata, Gesundheitspsychologin an der Universität Mannheim, die Körpergröße und das Körpergewicht von 305 Kindern gemessen und deren Eltern den Zuckergehalt von Lebensmitteln schätzen lassen. "Als bedeutsamen Befund im Kontext des Bemühens um Zuckerreduktion", sieht Ralph Hertwig die Tatsache, "dass "Eltern dazu neigen, häufig den Zucker in diversen Lebensmitteln zu unterschätzen". Mattea Dallacker betont, "dass Eltern maßgeblichen Einfluss auf die Essensauswahl ihrer Kinder haben und deshalb die häufige Zuckerunterschätzung ein potentieller Risikofaktor für die Entstehung von Übergewicht der Kinder darstellt".

20.07.2017 DGA | Quelle: AOK-Bundesverband (news aktuell)


Elektronische Gesundheitskarte

Elektronische Gesundheitskarte

Freie Ärzteschaft: Online-Anbindung der elektronischen Gesundheitskarte floppt

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat sich die Digitalisierung des Gesundheitswesens so vorgestellt: Seit 1. Juli 2017 müssen sich alle Arzt- und Zahnarztpraxen, Kliniken und später auch Apotheken online an ein riesiges Datennetz der Krankenkassen anschließen. Zugangsschlüssel ist die elektronische Gesundheitskarte (eGK). Für die Freie Ärzteschaft (FÄ) liegen die Interessen dahinter auf der Hand: „Politik, Krankenkassen und Gesundheitsindustrie wollen die Krankheitsdaten aller Bürger zentral speichern, um das Gesundheitswesen zu steuern und Rendite zu erwirtschaften“, sagte FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder am Montag in Hamburg. „Angesichts bedrohlicher Hackerangriffe in jüngster Zeit ist das verantwortungslos.“

Als Erstes sollen die Arztpraxen und Klinikambulanzen mit der Aktualisierung der sogenannten Stammdaten der Versicherten, wie etwa Wohnort und Versichertenstatus, Verwaltungsaufgaben der Krankenkassen übernehmen. „Damit wird uns Zeit für die Patienten genommen“, erläutert Lüder. „Außerdem ist dieser sogenannte Online-Rollout ein Flop: Die technischen Geräte – ein sogenannter Konnektor und ein onlinefähiges Chipkartenlesegerät – sind für den Realbetrieb in den Praxen noch gar nicht vorhanden. Insidern zufolge dürften diese Geräte frühestens im November 2017 verfügbar sein. Und das zu gepfefferten Preisen: Aufgrund der Monopolstellung des Anbieters soll ein Konnektor etwa 2600 Euro kosten.“

Ein Preis, den letztlich auch die Versicherten zahlen. Die Kosten für die gesetzlich Versicherten werden mit weiteren etwa 700 Millionen Euro für das eGK-Projekt veranschlagt. „Außerdem“, so Lüder, „wird es durch den Online-Datenabgleich mit ziemlicher Sicherheit in den Arztpraxen zu deutlichen Verzögerungen im Praxisablauf und längeren Wartezeiten bei der Anmeldung kommen.“ Die Anbindung an das Datennetz, gehostet bei der Bertelsmann-Tochter Arvato, ist auch nicht freiwillig. Praxen, die das bis zum 1. August 2018 nicht erledigt haben, müssen mit Geldstrafen rechnen.

Ärztliche Schweigepflicht weiter verteidigen

Aus Sicht der Ärzte ist eine Totalvernetzung im Gesundheitswesen gefährlich, weil Cyberangriffe die Sicherheit der Patienten gefährden. Das hat jüngst der Deutsche Ärztetag unmissverständlich klar gemacht. Lüder kritisiert scharf die Regierung: „Einer Bundesregierung, die derzeit lauter neue Gesetze zu Bundestrojanern und zur Ausforschung der Onlinekommunikation der Bürger erlässt, kann man eine Verantwortung für Datenschutz und bürgerliche Freiheitsrechte absprechen“. Auch die ärztliche Schweigepflicht sei für die Große Koalition kein schützenswertes Gut mehr, wie das neue Bundeskriminalamtgesetz zeige.

„Ärzte und Patienten brauchen keine zentralen Datenberge. Wir werden die ärztliche Schweigepflicht weiter verteidigen“, betont die FÄ-Vizevorsitzende. Arztpraxen könnten jetzt erst einmal abwarten, bevor sie Verträge für Geräte abschließen, die noch nicht existieren. Danach könne man die gesetzlich festgeschriebene Möglichkeit wahrnehmen, eine sogenannte Stand-alone-Lösung zu installieren, damit die Patientendaten in der Praxis geschützt blieben. Unverschämt findet Lüder die Ankündigung, dass Ärzte, die ihre Schweigepflicht ernstnehmen und diese Lösung realisieren, finanziell bestraft werden sollen.

18.07.2017 DGA | Quelle: Freie Ärzteschaft e.V. (FÄ)


Extreme Hitze: Was müssen Herzpatienten beachten?

Extreme Hitze: Was müssen Herzpatienten beachten?

Eine schattige Umgebung beim Spaziergang und leichte Bekleidung wie T-Shirt, kurze Hose erleichtern die Abkühlung bei größerer Hitze.

Hitzetipps für herzkranke und ältere Menschen (Frankfurt a. M., 21. Juni 2017) Sommerliche Hitze mit sehr hohen Temperaturen über 30 Grad Celsius kann zur Herausforderung besonders für ältere Menschen und diejenigen werden, die bereits wegen Herz- oder Blutdruckproblemen in Behandlung sind. Mögliche Folgen der hohen Temperaturen sind Müdigkeit und Schwindel sowie Blutdruckabfall bis hin zum Kreislaufkollaps, außerdem Herzrhythmusstörungen oder auch Muskelkrämpfe. „Diesen Komplikationen können Betroffene vorbeugen, indem sie mit ihrem behandelnden Arzt spezielle Vorsichtsmaßnahmen besprechen, die je nach Herzerkrankung und Behandlung unterschiedlich sein können, zum Beispiel Anpassung der Trinkmenge oder notwendige Dosierungsänderungen bei Medikamenten“, betont Herzspezialist Prof. Dr. med. Markus Haass (Mannheim) vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung.
Herzpatienten müssen in den meisten Fällen Medikamente einnehmen. Bei manchen Arzneimitteln für die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann wegen extremer Hitze eine Änderung der Dosierung notwendig sein, z. B. bei den blutdrucksenkenden Medikamenten für Bluthochdruckpatienten (ACE-Hemmer, Sartane, Calciumantagonisten) und den Diuretika (Entwässerungsmittel) für Patienten mit einer Herzschwäche. „Herzpatienten sollten deshalb von ihrem Arzt regelmäßig die Dosierung überprüfen lassen und besprechen, welche Medikamente wie lange bei Hitze reduziert werden können“, rät Prof. Haass. Tipp aus der Herzstiftungs-Sprechstunde unter www.herzstiftung.de/Dosis-Blutdruck-Medikamente-bei-Sommer-Hitze-reduzieren.html
Der Mensch ist wie alle Säugetiere ein „gleichwarmes Lebewesen“. D. h., egal wie kalt oder heiß es ist, seine Körpertemperatur muss immer auf 37 Grad Celsius gehalten werden. Bei großer Hitze wärmt sich der Körper zu sehr auf, so dass die Wärme wieder abgegeben werden muss. Diese Wärmeabgabe geschieht auf zwei Wegen: über die Haut und über vermehrtes Schwitzen.

Wärmeabgabe über die Haut: leichte Bekleidung, kühlere Umgebung Das Blut nimmt die übermäßige Wärme aus dem Körper auf und transportiert sie zu den kleinen Hautgefäßen, die wie „Kühlschlangen“ die Wärme an die Luft abführen. Je größer die Fläche der unbedeckten Haut, je kühler und trockener die vorbeistreichende Luft, und vor allem je mehr Blut vom Herzen durch die Hautgefäße gepumpt wird, desto mehr Wärme kann der Körper abgeben. Ein gesundes Herz kann diese Mehrbelastung problemlos bewältigen. Ein krankes Herz dagegen kommt schneller an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit. „Ältere Menschen und vor allem Patienten mit einer Herzschwäche sollten daher möglichst größere Hitze meiden, sich körperlich schonen und besonders darauf achten sich sommerlich zu kleiden“, empfiehlt Herzspezialist Prof. Dr. med. Dietrich Andresen (Berlin) vom Vorstand der Deutschen Herzstiftung. Abkühlung funktioniert am besten durch geringe Bekleidung wie T-Shirt, kurze Hose, Sommerkleid sowie Vermeidung direkter Sonneneinstrahlung (z. B. durch eine Kopfbedeckung).

Vermehrtes Schwitzen: Zusätzlicher Flüssigkeitsverlust bei Diuretika-Einnahme Auch über den Schweiß gibt der Körper Wärme ab, verliert dabei aber an Flüssigkeit und Elektrolyten (Salze: Natrium, Kalium, Magnesium): bei sehr heißem Wetter ein bis zwei Liter Flüssigkeit pro Tag. Trinken ist daher für den Ausgleich dieses Flüssigkeits- und Salzverlusts so wichtig. „Gesunde Menschen trinken bei Durst automatisch so viel, wie sie zum Ausgleich brauchen. Aber bei älteren oder herzkranken Menschen kann das Durstgefühl nicht richtig intakt sein, so dass sie nicht ausreichend trinken und der Flüssigkeitsverlust nicht ausgeglichen wird“, warnt Prof. Andresen. „Wenn in einer solchen Situation durch eine zusätzliche Einnahme wassertreibender Medikamente (Diuretika) ein stärkerer Flüssigkeitsverlust entsteht, nimmt das Blutvolumen in den Gefäßen ab: der Blutdruck sinkt und es kann vor allem beim Aufstehen aus liegender oder sitzender Position zu Kreislaufkollaps mit kurzzeitiger Bewusstlosigkeit kommen.“

Gefahr durch zu starke Flüssigkeitszufuhr Da auch die ausgeschwitzten Salze nicht hinreichend ausgeglichen werden, kommt es zu weiteren Beschwerden wie Kopfschmerzen, allgemeine Müdigkeit aber auch Muskelkrämpfen und bisweilen Herzrhythmusstörungen. Ältere Menschen und Patienten mit einer Herzschwäche müssen daher an heißen Tagen angehalten werden genügend, zusätzlich ein bis zwei Liter pro Tag, zu trinken. Allerdings: „,Genügend‘ heißt aber auch: Nicht zu viel! Denn eine übermäßige Flüssigkeitszufuhr kann bei herzkranken Patienten zur Verschlechterung ihrer Herzleistung führen“, warnt Prof. Andresen. „Deshalb sollten herzkranke Patienten ihre Trinkmenge, aber auch die Medikamenteneinnahme, mit ihrem betreuenden Arzt abstimmen. Tägliches Wiegen hilft, die notwendige Trinkmenge festzulegen.“

Tägliches Wiegen zur Kontrolle der Trinkmenge Herzpatienten, besonders diejenigen mit Herzschwäche, sollten sich morgens vor dem Frühstück und nach dem ersten Gang zur Toilette wiegen. Generell ist ein regelmäßiges Wiegen am Morgen zur Kontrolle der Flüssigkeitsbilanz ausreichend. Durch zusätzliches Wiegen am Abend lässt sich die Flüssigkeitsbilanz über den Tag grob einschätzen. Ist das Körpergewicht trotz Flüssigkeitszufuhr um mehr 1 Pfund angestiegen, ist die Trinkmenge zu hoch. Wer als Herzschwächepatient trotz Flüssigkeitszufuhr abgenommen hat, sollte – nur in Abstimmung mit dem Arzt – die Dosierung der Entwässerungsmittel herabsetzen.

13.07.2017 DGA | Quelle: Deutsche Herzstiftung e.V.